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Mikrobiom: Wie sich OMENTO positiv auf den Darm Ihres Pferdes auswirkt.

Das Pferd ist ein Pflanzenfresser und sein Verdauungstrakt funktioniert durch eine Symbiose mit Mikroorganismen, die im gesamten Darm vorhanden sind. Im Hinterdarm nehmen sie sehr stark zu. Die Ansammlung von Bakterien, Mikropilzen und Protozoen wird zusammen als Mikrobiom des Pferdes bezeichnet. In evolutionärer Hinsicht ist das Verdauungssystem des Pferdes die perfekte Umgebung für diese Mikroben geworden, die dafür komplexe Kohlenhydrate wie Cellulose und Hemicellulose durch Fermentation abbauen und Pflanzenstoffe in kurzkettige Fettsäuren umwandeln. Diese Fettsäuren liefern dann die Energie, die ein Pferd benötigt. Wie bei allen Dingen gibt es gute und weniger gute Mikroben.

Das Mikrobiom, die Größe und die Zusammensetzung hängen sehr stark von den Futtersubstraten ab, die es erhält.

PRÄbiotika können als leicht verdauliche Kohlenhydrate (z. B. Zucker und Stärke) angesehen werden, die dem Mikrobiom zusätzliche Energie "zuführen" könnten. Eine kleine Menge Hafer mit Raufutter fördert daher die mikrobielle Fermentation ein bisschen. Der Verdauungstrakt von Pferden ist jedoch nicht dazu entwickelt, mit großen Mengen an Zucker und Stärke umzugehen, und die Art der Bakterien, die sich von diesen ernähren, schaffen eine saure und manchmal "giftige" Umgebung für den Rest des Mikrobioms. Kommerzielle präbiotische Nahrungsergänzungsmittel verwenden daher kleine Mengen komplexerer Stärken in der Hoffnung, dass sie den Vorderdarm "überleben", also passieren, und sich dann positiv auf das Mikrobiom des Hinterdarms auswirken. Wenn sie im Magen fermentiert werden, kann dies zu einem erhöhten Säuregehalt und einer Störung der Schutzmechanismen führen, was zu Geschwüren leiten kann. Eine aktuelle Studie von Gatter et al. (2019) hat gezeigt, dass Präbiotika bereits das Mikrobiom im Magen beeinflussen können, obwohl es keine nachteiligen Auswirkungen aufgrund einer hohen Futteraufnahme gab, die das Futter insgesamt schneller passieren ließ. Das Füttern von Pferden mit einer Nahrung mit hohem Raufutteranteil, der mehrere Pflanzenarten enthält, unterstützt auf natürliche Weise ein gesundes Mikrobiom im Darm. Eine Wiese mit gemischtem Gräsern liefert daher das perfekte „Präbiotikum“ durch den natürlichen Zucker und die Ballaststoffe in der Pflanzenmasse. Aber, nicht alle Pferde können auf der Weide stehen und für Stallpferde werden Futtermittel verwendet, die häufig aus Einzelpflanzenanbau gewonnen werden. Omento enthält konserviertes Raufutter aus verschiedenen Gräsern und einen Konzentrat Bestandteil, der die natürliche „vorbiotische“ Ernährung von Pferden nachahmt.

PRObiotika liefern nicht nur Nahrungssubstrat für Bakterien, sondern enthalten auch Bakterienstämme. Sie sind für die Fütterung von Pferden beliebt geworden, da Forschungen an Wiederkäuern, wie Kühen, eine positive Wirkung auf das Mikrobiom gezeigt haben. Bei Wiederkäuern befindet sich das Fermentationszentrum jedoch vorne, während sich das Fermentationszentrum der Pferde hinten im Verdauungstrakt befindet und alles zuerst durch den stark sauren Magen passieren muss. Dort wird es wahrscheinlich abgebaut, bevor es ein gesundes Mikrobiom für die Fermentation von Futter im Hinterdarm unterstützen kann. Aus diesem Grund gibt es geringe Konsistenz bei der Suche nach positiven Ergebnissen aufgrund von Probiotika bei Pferden, es wurden jedoch auch keine schädlichen Wirkungen berichtet.

            Die wichtigste Tatsache bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Mikrobioms ist die Beibehaltung einer konsistenten Nahrung mit hohem Raufuttergehalt, die verschiedene Pflanzenarten enthält und das Pferd beschäftigt und lange kauen lasst, wenn dies nicht auf die Weide kann. Omento wurde entwickelt, um Pferden natürliche Prä- und Probiotika in der Nahrung zuzuführen, ohne dass zusätzliche Ergänzungsmittel dieser Art benötigt werden.

"Dadurch wird das Mikrobiom unterstützt und Omento ist kostengünstiger."

  

Dr. Andrea D. Ellis ist eine renommierte Wissenschaftlerin und Forscherin in Pferdewissenschaften. Sie leitet ihre eigene Firma UNEQUI, Science &Creativity. Sie interessiert sich leidenschaftlich für Tierernährung, Tierschutz und gute naturwissenschaftliche und biologische Ausbildung. Andrea unterrichtet und forscht in den Bereichen Tierernährung, Verhalten, Wohlergehen und Ethik an verschiedenen Universitäten, z.B. University of Edinburgh, Nottingham Trent University und auf ANIVADO.com. Sie ist auch Mitglied des Akkreditierungsgremiums der Royal Society of Biology. 

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